Janick Widmer ist mit Pferden aufgewachsen, doch erst ein Ritt in den Sommerferien vor acht Jahren, nach fünf Jahren Fussball, hat ihn endgültig für den Springsport begeistert. Heute arbeitet er als Bereiter auf dem familieneigenen Betrieb, verbringt auch seine Freizeit im Stall und feierte letztes Jahr in Linz seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Wir haben Janick fünf Fragen gestellt.
1. Karriere & Leidenschaft
Wie bist Du zum Springsport gekommen, und was fasziniert Dich an diesem Sport am meisten?
Ich bin mit Pferden schon seit Geburt her aufgewachsen, die Begeisterung für den Springsport begann bei mir aber erst vor acht Jahren. Zuvor spielte ich fünf Jahre lang Fussball, in jenen Sommerferien wollte ich wieder mal probieren, wie es sich auf einem Pferd anfühlt, und seither hat mich der Sport komplett gepackt. Mich fasziniert an diesem Sport unglaublich, was wir für eine Altersspannweite haben und dass beide Geschlechter gegeneinander konkurrieren. Dazu kommt noch, dass wir in unserem Sport nie ausgelernt haben, da man an einem Tag mit einem Pferd gewinnen kann und mit einem anderen Pferd aussieht wie ein Anfänger, da alle unsere Sportpartner unterschiedlich sind.
2. Alltag & Training
Wie sieht Dein Alltag als Bereiter aus, und welche Rolle spielt die Beziehung zu Deinen Pferden dabei?
Ich bin zu 100% als Bereiter auf unserem eigenen Betrieb eingestellt, das heisst, ich verbringe den ganzen Tag mit meinen Pferden und bin täglich am Trainieren. Mir liegt sehr viel an der Beziehung mit meinen Pferden, was dazu führt, dass ich eigentlich 200% arbeite. In meiner „Freizeit“ verbringe ich auch sehr viel Zeit im Stall, da ich jedem Pferd möglichst viel Aufmerksamkeit schenken möchte, ich denke, durch diese enge Bindung kämpfen meine Pferde auch sehr mit mir mit.
3. Höhepunkte & Erfolge
Was war bisher der Höhepunkt Deiner Karriere?
Für mich war ein Höhepunkt definitiv mein erster Grand-Prix-Sieg, den ich letztes Jahr in Linz gewinnen konnte. An diesem Tag hat niemand damit gerechnet, dass ich diesen Grand Prix gewinnen könnte, es wurden sogar noch Witze darüber gemacht. Schlussendlich war mein Pferd an diesem Tag aber so gut in Form und ist über sich hinaus gewachsen, darum sehe ich ab jetzt nichts mehr für unmöglich.
4. Marke & Partnerschaft
Was schätzt Du an Equinetree und den Produkten besonders?
Ich schätze an Equinetree sehr, dass die Produkte pflegeleicht, alltagstauglich und trotzdem sehr modern sind. Wir dürfen unsere Erfahrungen auch mit einfliessen lassen und so die Marke auch weiter mitentwickeln.
5. Vision & Ziele
Welche Ziele hast Du für die nächsten Jahre?
In den nächsten Jahren möchte ich als Reiter stetig weiter wachsen, meine Beziehung zu den Pferden genauso erhalten und ein Vorbild für alle anderen Pferdesportler sein. Für diese Ziele werde ich wie bis anhin all meine Zeit und Kraft investieren, um mich möglichst gut und schnell weiterzuentwickeln. Ich hoffe, ich kann die Marke Equinetree mit guten Inputs weiterbringen und die Marke an hochklassigen Turnieren präsentieren.